VW-Partner Suzuki steigert Gewinn

10.Mai 2010 TOKIO (dpa-AFX) - Der japanische Volkswagen-Partner Suzuki hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Gewinn-erwartungen übertroffen. Gründe waren vor allem die starke Nachfrage in Indien sowie Kostensenkungen. Wie die Suzuki Motor Corp. am Montag bekanntgab, stieg der Nettoertrag zum Bilanzstichtag 31. März um 5,4 Prozent auf 28,9 Milliarden Yen (248 Millionen Euro). Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 79,4 Milliarden Yen. Der Umsatz sank wegen geringerer Nachfrage in den USA und Europa um 17,8 Prozent auf 2,5 Billionen Yen.

Volkswagen und Suzuki hatten Anfang Dezember vergangenen Jahres eine strategische Partnerschaft vereinbart und sind am jeweils anderen Unternehmen beteiligt. Die Japaner verkauften im Berichtsjahr weltweit 2,2 Millionen Fahrzeuge, 3,2 Prozent weniger als im Vorjahr. In Asien allerdings stieg der Absatz deutlich um 15,8 Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge

Japans viertgrößter Autobauer, der in Indien einen Marktanteil von rund 50 Prozent hält, geht für das bis zum 31. März 2011 laufende Geschäftsjahr von einem moderaten Anstieg des Nettogewinns auf 30 Milliarden Yen aus. Der Umsatz werde bei 2,5 Billionen Yen stagnieren.

Merkel: Kritik an Google Books [Quelle: REGIERUNGonline / Bienert]

12. Oktober 2009 Die deutsche Regierungschefin Angela Merkel kritisiert Internet-Gigant Google. Dieser arbeitet derzeit an seinem Buch-Projekt und will dazu unter anderem urheberrechtlich geschützte deutsche Werke im Internet zur Verfügung stellen. Die Bundesregierung will auch deutsche Autoren mehr schützen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich für das Urheberrecht im Internet stark machen. Daher kritisiert sie aktuell Googles Buchprojekt:

"Wir müssen international darüber diskutieren, wie wir geistiges Eigentum schützen können und trotzdem die neuen technischen Möglichkeiten nutzen."

Dies sagte Merkel per eigenem Video-Podcast. Laut Merkel will die Bundesregierung dafür sorgen, dass deutschen Autoren Schutz im Netz gewährt wird.


China auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos rechnet dieses Jahr 2009 mit einer Rekordbeteiligung: Mehr als 2500 Teilnehmer aus 96 Staaten werden vom 28. Januar bis 1. Februar über Ursachen und Folgen der Finanzkrise diskutieren. „Die Welt nach der Krise gestalten“ lautet das Motto der Konferenz, die prominenter besetzt ist denn je. 48 Staatschefs und 200 Regierungsmitglieder haben ihren Besuch angekündigt.

Die Volksrepublik China und ihr sensationelles Wirtschaftswachstum (auch im Jahre 2005 waren 9 Prozent) war das Hauptthema beim letzen Weltwirtschaftsforum (WEF) in dem Schweizer Wintersportort Davos.

So hat sich zum Beispiel der Export Argentiniens nach China in einem Jahr verachtfacht. Demgegenüber sind Europas und Deutschlands Wachstumsraten mit geschätzten 1,5 Prozent bescheiden. Die Hauptursachen dafür sind der überbewertete Euro und Europas Öl-Abhängigkeit. Schon jetzt rächt sich der niedrige Anteil aller Volkswirtschaften bei Erneuerbaren Energien, die immer preiswerter werden, während Öl immer teurer wird.

China und Indien sind heute der Motor der Weltwirtschaft, wobei Indiens großer Vorteil langfristig seine demokratischen Strukturen sind und Chinas großer Nachteil seine kommunistische Ein-Parteienherrschaft und die Missachtung der Menschen-rechte im Riesenreich. David Abney, Chef von UPS, dem großen Versand- und Postunternehmen beantwortete die Frage, wo würden Sie heute investieren so:

1. China 2. Indien 3. Argentinien und Brasilien 4. Mexiko 5. Türkei 6. Ost- und Mitteleuropa 7. Russland 8. Ukraine